Ort
Festivalgelände Bildein
Florianigasse 1
Bildein
Datum und Beginn
Freitag, 06. Juli 2007
Beginn: 21:00 Uhr
Eintrittspreise
leider noch keine Infos vorhanden
Flyer
Freitag, 06. Juli 2007
Mondschein-Kino
Müllers Büro, Woodstock Directors Cut
Achtung: bei Schlechtwetter finden die Vorfuehrungen im Stadl Bildein statt!
Unterm Sternenhimmel großes Kino genießen – das kann man diesen Sommer in Bildein. Der KuKuK organisiert erstmals ein Open-Air-Kino.
An vier Freitag-Abenden im Juni und Juli gibt es einige Schmankerl der österreichischen Filmgeschichte zu bewundern. Da ist von Helmut Qualtinger bis Andreas Vitásek alles dabei! Auf Großleinwand mit leistungsstarker Projektionstechnologie und entsprechendem Sound. Ausklingen werden die (hoffentlich) lauen Sommerabende mit internationalen Musikfilmen.
Auch kulinarisch werden die Besucher verwöhnt: Es gibt Gegrilltes vom Dorfwirt, edle Tröpferl vom Weinarchiv, für Naschkatzen Kaffee, Kuchen und Popcorn vom Konditor oder den Mondscheinkino-Cocktail von der Schirmbar.
Die Zeiten der faden Fernsehabende zu Hause sind also vorbei – Film-Anschauen wird jetzt zur urgemütlichen Party!
Das Programm im Detail:
„Müllers Büro“
In den 80ern haben wir "Müllers Büro" so oft gesehen, dass wir den kompletten Text mitsprechen und alle Lieder mitsingen konnten... was vor allem im Kino zu einigem Ärger mit den anderen Besuchern geführt hat. Diese geniale Komödie steckt voll von Filmzitaten und Persiflagen, schrägen Charakteren und nicht zuletzt einer Reihe knackiger Songs. Dabei tritt die Handlung, in der Detektiv Müller und sein dröger Assistent Larry versuchen, dass Geheimnis um eine rätselhafte Blondine zu lösen, die zugleich Auftraggeberin und Mordopfer ist, in den Hintergrund. Von Anfang ist klar, worum es hier geht: "HERO" liest man auf der Schuhsohle von Müller, der seine Füße lässig auf den Schreibtisch gelegt hat. Er, der immercoole Held, der im Stil eines Humphrey Bogart mit Wein, Weib und Gesang zu jonglieren weiß, lässt uns an seiner Welt teilhaben, und wir fiebern mit ihm mit wie mit einem Indiana Jones oder Superman, der am Ende doch immer gewinnt.
Der Kultfilm von Niki List mit Christian Schmidt, Andreas Vitásek und Babara Rudnik.
„Woodstock – Directors Cut“
Drei Tage voll Musik, Liebe und Frieden. Unter diesem Motto hatten sich seit dem 15. August 1969 Hunderttausende von Hippies und Freaks auf den abgeernteten Feldern des Milch-Farmers Max Yasgur versammelt und eine zeitweilig autonome Zone zum Zweck des Musik- und Drogenkonsums etabliert. Das Leben und Treiben auf dem Festival-Gelände, das offiziell zum Katastrophengebiet erklärt worden war, dokumentierte der damals 28-jährige Filmemacher Michael Wadleigh. Der fast dreistündige Film, der aus über 120 Stunden 16mm-Material montiert und dann auf Breitwand-Format aufgeblasen wurde, brachte in auch heute noch exzellentem Vierkanal-Ton kurze Auftritte vieler Pop-Stars wie Jimi Hendrix, The Who, Country Joe McDonald, Joan Baez, Arlo Guthrie, Sly And The Family Stone, Ten Years After, Santana oder Crosby, Stills and Nash. Mancher begründete seine Karriere in Woodstock, wie Joe Cocker, andere nutzten ihre Chance nicht sehr gut -- wie John Sebastian, Ritchie Havens oder Sha Na Na. Einige Gruppen, wie Jefferson Airplane und Grateful Dead, verweigerten sich teilweise oder ganz der Verwertung, die vor allem die immensen Kosten des Festivals decken sollte. Aber die eigentlichen Stars von Woodstock, das vermittelt sich noch Jahrzehnte später, waren alle, die da waren und tagelang ausharrten, von der Hog Farm und den Pranksters bis zu den tausenden anonymer Teenager, die hier angstfrei Liebe machen konnten. Umsonst und draußen und zu guter Musik.